Spenden LaDIYfest Berlin

Das LaDIYfest Berlin ist ein selbstorganisiertes, nichtkommerzielles Festival, das den Anspruch hat mit niedrigen Preisen und Spendenempfehlungen nach Selbsteinschätzung (sliding scale) möglichst vielen Leuten die Teilnahme zu ermöglichen. Alle, die das LaDIYfest organisieren, dort auftreten, ein Konzert oder Workshop geben, während des Festivals mithelfen und sich anderweitig an Vorbereitung und Durchführung beteiligen, arbeiten umsonst, bzw. ohne dafür Geld zu bekommen. Die Orgagruppe versucht, durch Fahrkostenzuschüsse und Geld für Materialien zumindest sicherzustellen, dass die Workshopsgeber_innen, Bands, Künstler_innen usw. wenigstens keine Extraausgaben tätigen müssen, um beim LaDIYfest mitzumachen. Leider gelingt uns das gerade bei den Fahrtkosten nicht immer.

Die Gesamtkosten für das ca. 4tägige Festival liegen zwischen 3500 und 8000 Euro (2009 knapp 8000 Euro, 2010 zum Beispiel 4872 Euro, 2013 waren es 3625 Euro). Kosten fallen hauptsächlich für Miete von Veranstaltungsräumen, Technik (Backline, PA, Boxen, Mikros, Beamer…) und einem Transporter an. Zusätzlich entstehen Kosten für Essen, Fahrtkostenzuschüsse, Workshopmaterialien, Poster/Flyer/Buttons/Tshirts, Programmdruck an. Anderes, z.B. Gebärdensprachendolmetscher_innen konnten wir bisher nur für einige Vorträge anbieten und nur, wenn wir dafür spezielle Spenden/Förderung bekommen haben.

Wir behalten seit 2011 jeweils einen Grundstock von etwa 3000 bis 4000 Euro. Wir finden eine Summe in der Größenordnung sinnvoll, um davon die Kosten, die zum Teil vor und während des LaDIYfestes anfallen, zu bestreiten. Außerdem dient diese Rücklage dazu, sicherzustellen, dass das LaDIYfest auch nicht eingeplante Ausgaben bezahlen könnte, zum Beispiel für kaputtgegangene Technik oder einen Kratzer/Delle am Mietauto. In den Jahren 2009/2010 hatten wir nur ca. 1000 Euro Startkapital und waren deshalb auf Unterstützung von anderen Gruppen und von einer Queer-O-Matik Soliparty angewiesen. Außerdem mussten einige Orga-Personen Geld vorstrecken, ohne sicher zu sein, das hinterher genug da ist, um alles zurückzuzuzahlen. Solche Situationen möchten wir mit der Rücklage vermeiden.

In den letzten vier Jahren kam jedes Mal etwas mehr Geld wieder rein, als das Festival gekostet hat (durch Eintritt bei dem Konzert, manchmal gibt es auch mehrere Partys, und durch Spenden für Essen/Merchandise). Den Überschuss spenden wir regelmäßig an verschiedene Projekte, meist im Berliner Raum. Wir haben in den letzten Jahren Spendenvorschläge gesammelt, die entweder direkt an uns gingen, oder von Orga-Personen gemacht wurden, die von Projekten wussten, die Geld brauchen. Außerdem bemühen wir uns, den Veranstaltungsorten, die keine Miete von uns verlangen, nach dem Fest Geld zu spenden.

Unten haben wir aufgelistet, an welche Projekte wir in den letzten Jahren wieviel gespendet haben. Da wir eine wechselnde Gruppe sind, können vor allem die Angaben, die einige Jahre zurückliegen, unvollständig sein.

Nachfragen können außerdem an info[at]ladyfest[dot]net gerichtet werden.

2013 (bisher):
Women in Exile (500 Euro, Soli von Frauentagsparty SO36)
150 Euro: Schule für Erwachsenenbildung

2012:
jeweils 200 Euro an: Wildwasser e.V., Schilleria Mädchencafé, TransformingBodies Kollektiv, Society for Women in Philosophy (SWIP) Germany, Slut Conspiracy
100 Euro: kfetisch, 150 Euro Schule für Erwachsenenbildung

2011:
jeweils 200 Euro an: Medibüro Berlin, Ruby Tuesday Rockcamp for Girls, FAQ-Laden, Vulva la Vida Festival Salvador da Bahia, Wildwasser e.V.
jeweils 100 Euro: Projektraum H48, Schwarzer Kanal

2009/2010:
250 Euro: FAQ-Laden (Mietbeteiligung, da Plenumsort)
50 Euro Anti-racist marriage

2008:
1000 Euro: UFA Warschau
jeweils 250 Euro: DIY Label Warschau, Ruby Tuesday, Bildwechsel, [other label]

2006/2007:
Popkollo Germany, Ladyfest Bukarest, Trixiwitz, Kirgistan-trans-projekt, Queer Belgrad Festival, open space